...das war 2019

...Vereinsmeisterschaften und Ehrungen

 

 

König: Stephan Gieseking

 

Königin: Nicole Gieseking

 

Ehrendamen: Sigrun Blömker, Roswitha Grave, Karin Kühnemund, Anne Steggemann

 

Kinderkönig: Moritz Wittmann

 

Kinderkönigin: Marlene Wittmann

 

Hofstaat: Lenja Hüwelmann, Jana Unland, Mia Himmelreich, Marla Himmelreich

 

 

 

 

Vereinsmeisterschaften:

Herren aktiv

1) Michael Korte (97 Ringe)

 

2) Jürgen Alteholz (93 Ringe)

 

3) Stephan Hüwelmann (91 Ringe)

 

 

 

 

 

Herren passiv

1) Christoph Lieske (94 Ringe)

 

2) Harald Lieske (92 Ringe)

 

3) Oliver Strietelmeier (87 Ringe)

 

 

 

 

 

Damen

1) Nicole Gieseking (94 Ringe)

 

2) Lucey Unland (93 Ringe)

 

3) Manuela Horrmann (93 Ringe)

 

 

Königspokal: Jürgen Alteholz (45)

 

 

40-jährige Vereinsmitgliedschaft: Frank-Dieter Beineke und Marie Luise Hölscher

 

 

50-jährige Vereinsmitgliedschaft: Rolf Barkmann, Wilhelm Goldau, Wilhelm Hawerkamp, Jürgen Henkelmann, Manfred Horrmann, Heinz Huneke, Peter Korte, Wilhelm Rethemeier, Wolfgang Wittmann

 

 

Silberkönig (25 Jahre, 1994): Helmut Lindemann mit Christa Königkrämer

 

 

Goldkönig (50 Jahre, 1969): Reinhold Meyer (†) mit Anna Rethemeier ()

 

 

 

Vereinsvogelschießen: Frank Korte (231 Schuß; Team „4 K")

 

... am Freitag, 30.August

... ab 19.30 Uhr

... Spass mit Freunden

... Spass beim Bingo auf dem Festzelt

... 4 Spielrunden

... 4 hochwertige Sachpreise

...Grillwürstchen und Getränke

...am Samstag, 31. August auf unserem Festzelt.

...DJ Hightower bekannt von vielen Radio-FFN Partys und dem Bayern Stadl Hannover

… 21.00 Uhr

… Prinzen-Tanzgarde Borghorst

… von 21.30 bis 22.30 Uhr

… Korn-Mix-Getränke 1,-€

… Div. Klopfer 1,-€

...am Sonntag, 1. September live auf unserem Festzelt.

… bereits das 3-mal!


Marschroute - Samstag

Am Mühlenbach 2

Marschroute - Sonntag

Ehrenmal


Festplatz, Zum Holz, 49536 Lienen

Faszination Schützenfest

„Wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag?“

Münsterland - Schützenfeste werden im Münsterland fast in jedem Dorf gefeiert. Besonders in größeren Städten können sich die Menschen darunter so gut wie nichts vorstellen. Ein Versuch, die Faszination Schützenfest zu erklären.

Man steht gemütlich in einer großen Runde zusammen, auf dem Boden befindet sich ein Tablett, das im besten Fall mit vollen Biergläsern gefüllt ist, und im Hintergrund trommelt der Spielmannszug Preußens Gloria, den Yorkscher Marsch oder ein anderes einstudiertes Stück: Für uns „Hinterwäldler“ aus dem Dorf gibt es nichts Schöneres als das alljährliche Schützenfest. Das Fest aller Feste, wofür die meisten Dorfbewohner mindestens eine halbe Woche ihres Jahresurlaubs opfern - schließlich darf man nichts verpassen. „Schützenfest ist ja nur einmal im Jahr.“ Ein Versuch, den Stadtmenschen die Faszination Schützenfest einmal näher zu bringen.

 

Generationsübergreifendes Fest

Dass Schützenfest gefeiert wird, ist meistens schon beim Überschreiten der Dorfschwelle sichtbar. Überall hängen Schützenfestfahnen und die Straßenlaternen sind mit Grünzeug geschmückt. Zudem blockiert die örtliche Avantgarde - kurze Erklärung für die Menschen, die mit dem Begriff nichts anzufangen wissen: eine kleine, lautstarke Truppe, die aus vornehmend jungen Schützen zwischen 17 und 30 Jahren besteht - meistens wegen ihres letzten Übungsabends, wo mit harter Arbeit am Feinschliff des Gleichschritts beim Marschieren gearbeitet wird, die Hauptverkehrsader des Dorfes. Die Gefahr, sich beim Schützenfest zu blamieren, wäre ohne Übungsabende schlichtweg zu groß.

 

Die Faszination am Schützenfest-Feiern lässt sich eigentlich ganz einfach erklären. Egal, ob jung oder alt: Das oft traditionsreiche Schützenfest verbindet alle Generationen miteinander. Denn in der eingangs beschriebenen Situation stehen nicht nur gleichaltrige Schützen oder Schützinnen in der Runde zusammen, sondern auch die Väter oder Mütter, die jahrzehntelangen Freunde der Eltern und oft sogar Personen aus der Generation unserer Großeltern. Studenten, die wegen ihres Studiums in größere Städte gezogen sind, kommen extra für das alljährliche Schützenfest wieder zurück in ihre Heimat und natürlich ist auch das halbe Nachbardorf am Start.

 

Schützenfest-Virus

Wer noch nie auf einem Schützenfest war, muss auch keine Angst vor dem ersten Besuch haben. Fremde gibt es dort sowieso nicht: Denn bei einer Runde Bier oder zur späteren Stunde auch Schnaps könnte die Integration aller Fremden in die örtlichen Begebenheiten kaum leichter fallen. Schnell wird sich der Städter auch fragen: „Warum habe ich bis zu meinem ersten Schützenfest-Besuch so lange gewartet?“ Wir Dörfler werden ohnehin quasi in den Schützenverein geboren oder schon in ganz frühen Jugendtagen mit dem Schützenfest-Virus infiziert. Getreu nach dem Motto: „Früh übt sich am besten“ laufen wir als kleines Kind an der Hand von Papa, stilecht mit Schützenhut, Stock und den daran befestigten Blumen in Reih und Glied zur Vogelstange, wo dann die Königsanwärter auf den Schützenvogel anlegen.

 

Wenn man den Dorfgerüchten glauben mag, steht sowieso schon monatelang im Voraus fest, wer der neue Regent werden will. Im Nachhinein wird es meistens dann aber doch jemand ganz anderes. Jedenfalls kann niemand ruhig zu Hause sitzen, während die Schützen auf das hölzerne Federvieh anlegen: Nahezu jeder Dorfbewohner will wissen, wer sich denn zum neuen König machen wird. Dementsprechend schnell verbreitet sich anschließend auch die Nachricht, wer es denn geworden ist. Kein Dorfgerücht ist heißer.

 

Schlager statt Hip Hop

Schmerzhaft für die Ohren der Stadtmenschen könnte die Musikrichtung auf einem Schützenfest sein: Statt Hip Hop oder trendiger Elektromusik ist auf dem Fest aller Feste Ballermann, Schlager und Discofox angesagt. Da gibt es aber keinen Ausweg. Nicht umsonst kann fast jeder aus dem Dorf den Pur-Party-Hitmix auswendig. Zudem dürfen die Städter ebenfalls nicht zurückschrecken, wenn das Lied „Aloha Heja He“ gespielt wird. Dann heißt es für alle ab auf den Boden, „vor-zurück“, es wird gerudert.

Ist „Atemlos“ in den frühen Morgenstunden das letzte Mal gespielt, geht es erst mal zum nächstbesten Bekannten zum Eieressen. Der Weg dahin ist zwar ohnehin nicht weit, wird aber meistens mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. Taxen fahren zu der Uhrzeit sowieso nicht mehr.

 

Sind die drei oder vier Tage Schützenfest dann vorbei, bleiben eigentlich nur zwei Fragen zurück: „Wo war ich in der Nacht von Freitag auf Montag?“ und „Wie überbrücke ich die Zeit bis zum Schützenfest im nächsten Jahr?“

 

Von Simon Beckmann (Bericht in der WN vom 05.05.2018)

 

...das war 2018

...Vereinsmeisterschaften und Ehrungen

Herren aktiv:

  1. Michael Korte (93 Ringe)

  2. Stephan Hüwelmann (87/24 Ringe)

  3. Michael Wittmann (87/22 Ringe)

Herren passiv:

  1. Michael Unland (90 Ringe)

  2. Bernd Dreyer (89 Ringe)

  3. Oliver Strietelmeier (87 Ringe)

Damen:

  1. Nicole Gieseking (95 Ringe)

  2. Manuela Horrmann (90 Ringer)

  3. Siegrid Henkelmann (90 Ringe)

 

Königspokal: Jürgen Alteholz (45)

 

25-jährige Vereinsmitgliedschaft: Manuela Horrmann, Sabine Korte, Uwe Viehweg

40-jährige Vereinsmitgliedschaft: Jutta Altekruse, Hilde Beineke, Dieter Bovenschulte, Alfred Brockmann, Cornelia Brockmann, Ulrich Brünemann-Kämper, Hildegard Goldau, Udo Haarlammert, Sigrid Henkelmann, Waltraut Horrmann, Gisela Jedmin, Anneliese Korte, Karin Lindemann, Helmut Lindemann, Knut Müller, Waltraud Schilling, Gisela Stork

 

Silberkönig (25 Jahre, 1993): Wolfgang Wittmann mit Ursula Franz

 

Goldkönig (50 Jahre, 1968): Wilhelm Wittmann (+) mit Erna Peters

 

Vereinsvogelschießen: Manuela Horrmann (Team „Die Grazien“)

 

 

 

 

... am Freitag, 31.August

... ab 19.30 Uhr

... Spass mit Freunden

... Spass beim Bingo auf dem Festzelt

... 4 Spielrunden

... 4 hochwertige Sachpreise

...Grillwürstchen und Getränke

...am Samstag, 1. September live auf unserem Festzelt.

...bekannt von der Maiwoche in Osnabrück.

...am Sonntag, 2. September live auf unserem Festzelt.


...das war 2017

...Vereinsmeisterschaften und Ehrungen

Herren aktiv:

  1. Michael Wittmann (92 Ringe)

  2. Gerd Dziwak (91 Ringe)

  3. Dirk Horrmann (90 Ringe)

Herren passiv:

  1. Michael Unland (95 Ringe)

  2. Bernd Dreyer (93 Ringe)

  3. Ulf Kortepeter (85 Ringe)

Damen:

  1. Manuela Horrmann (93 Ringe +4x 10er)

  2. Sabine Korte (93 Ringe+3x 10er)

  3. Sandra Unland (90 Ringe)

 

Königspokal: Günther Barkmann (45)

 

25-jährige Vereinsmitgliedschaft: Ulf Kortepeter

40-jährige Vereinsmitgliedschaft: Reinhard Kühnemund

50-jährige Vereinsmitgliedschaft: Wilhelm Jasper

 

Silberkönig (25 Jahre, 1992): Ernst Bein (+) mit Luise Wrocklage

 

Goldkönig (50 Jahre, 1967): Helmut Bahl (+) mit Ingeborg Barkmann (+)

 

Vereinsvogelschießen: Oliver Strietelmeier (Team „Jäger“)